Was taugen Solarduschen? [Ratgeber]

Geposted von ELBE® Ratgeber Redaktion am

Herkömmliche Gartenduschen, welche nicht die Kraft der Sonne nutzen, können manchen Leuten zu kompliziert erscheinen. 

Denn wie bekommt man warmes Wasser?

Schnell kommt man auf eine alternative, scheinbar viel einfachere Lösung: 

Solarduschen. 

Doch was taugen Solarduschen?

Wenn Ihre Solardusche keine defekten Teile oder Löcher hat, kann sie einiges taugen- oder auch nicht - denn das hängt von einigen Faktoren ab.

Dazu gehört, wie viel heißes Wasser der Duschbehälter fassen kann, wie lange das Wasser in der Sonne gestanden hat, wie stark die Sonne scheint, wie hoch die Temperatur der Umgebung ist, in dem sich das Wasser befindet und für welche Zwecke Sie die Solardusche nutzen möchten.

 

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Der Aufbau einer Solardusche


Die meisten Solarduschen bestehen nur aus zwei Teilen: einem Wassertank und einem Duschkopf.

Die meisten tragbaren Geräte sind nichts weiter als eine Plastiktüte mit einem Schlauch.

Man füllt Wasser in den Beutel und hängt ihn in die Sonne. Wenn das Wasser heiß wird, kann man duschen.

Stationäre Geräte hingegen verwenden ein Solarmodul oder einen Speichertank, um das Wasser zu erhitzen.

Eine andere Idee ist ein Duschständer aus Kunststoff, der an einen Gartenschlauch angeschlossen wird.

Der Vorratsbehälter befindet sich am Boden des Geräts. Wenn sich das Wasser erwärmt, wird es durch den Druck des Schlauchs durch den Duschkopf gedrückt.



Kapazität der Solardusche - Wie viel Wasser fasst sie?


Die Wassermenge, die eine Solardusche fassen kann, ist ein Anhaltspunkt dafür, wie nützlich sie ist. Das Georgia Water Science Center gibt an, dass eine normale Dusche etwa 2,5 Liter Wasser pro Minute verbraucht. Wenn Sie das Wasser ununterbrochen laufen lassen, reicht ein 5-Gallonen-Beutel für etwa 2 Minuten. Eine stehende Solardusche hingegen fasst etwa 10 bis 15 Liter und sollte länger als 5 Minuten halten. Wenn Sie Ihr Wasser aus einer flachen Platte oder einem Tank beziehen, sollten Sie in der Lage sein, eine volle 10-minütige Dusche zu nehmen, aber die nächste Person wird warten müssen, bis das Wasser wieder aufgeheizt ist.

Warnung
Sowohl die Wasser- als auch die Lufttemperatur entscheiden darüber, ob Sie im Freien duschen können oder nicht. Wenn Sie bei kalten Temperaturen duschen, besteht die Gefahr einer Unterkühlung, es sei denn, Sie stehen unter einem ständigen heißen Wasserstrahl mit einer Temperatur von mindestens 100 Grad Celsius. Wenn Sie, um Wasser zu sparen, die Dusche jedes Mal abschalten müssen, wenn Sie sich einseifen, kann das unangenehm und sogar gefährlich sein. Wenn es draußen so kalt ist, dass das Tragen von Kleidung unangenehm ist, sollten Sie auf Anzeichen von Unterkühlung wie Frösteln, Koordinationsverlust und Verwirrung achten.

Solarduschen sind nützlich
Mit einem Solarmodul oder einem Tank kann Wasser auf 130 Grad Celsius erhitzt werden. Das ist heiß genug für eine Dusche, vor allem, wenn der Duschkopf innen angebracht ist. Es kann sogar sein, dass das Wasser zu heiß ist, so dass kaltes Wasser nachgefüllt werden muss. Bei einer kleinen Außendusche sieht die Sache anders aus, aber es gibt Möglichkeiten, ihre Mängel auszugleichen. Wenn Sie zum Beispiel beim Händewaschen das Wasser abstellen müssen, um Wasser zu sparen, können Sie eine Kabine bauen, die Ihnen hilft, länger warm zu bleiben. Es muss nicht kompliziert sein. Wenn alles andere scheitert, hängen Sie einfach etwas Plastik an einen Baum.


Fazit: 

Was taugen also Solarduschen? Das ELBE Team denkt, dass Solarduschen eine Menge taugen. Mit der Voraussetzung, dass die richtige Qualität vorhanden ist.

Im Insbesonderen taugen Solarduschen was, wenn Ihnen die Installation einer herkömmlichen Gartendusche zu kompliziert erscheint.

Es kommt jedoch im Endeffekt ganz auf Ihre individuellen Bedürfnisse an. 

Sind Sie eher an einer stationären Solardusche oder an einer Soladusche für unterwegs interessiert? Wie viel Wasser benötigen Sie? 

Sie haben die Qual der Wahl!

 

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